Die Kunst, zu verändern … – Wie Du Veränderungen nachhaltig managen kannst

Die Mischung machts

Ihr kennt das doch sicher auch: die regulatorischen Anforderungen nehmen zu und werden immer komplexer. Obendrein kommt noch eine hohe geforderte Anpassungsbereitschaft bei der Digitalisierung dazu. Meine Erfahrung ist, dass dies in Summe für Unsicherheit oder sogar Reaktanz bei den betroffenen Mitarbeiter*innen sorgt. Aber wie könnt Ihr Eurer Vorhaben nachhaltig umsetzen? Genau darauf haben meinen Kollegen*innen und ich eine Antwort: Wir erweitern das Projektmanagement um bewährte Changemanagement-Methoden in Kombination mit wirtschaftspsychologischen Tools. Und was das bedeutet, möchte ich Euch in diesem Beitrag kurz vorstellen.

Der Mensch als tragende Rolle

Im täglichen Projektgeschäft haben wir bei der PPI AG viele Erfahrungen gesammelt. Dabei haben wir erkannt, dass Ihr für eine erfolgreiche Umsetzung eines (Regulatorik-)Projektes (wie z.B. MiFID II) – neben den eigentlichen fachlichen Aspekten – die menschliche Komponente in den Fokus setzen müsst. Konkret kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass gerade von MiFID II nahezu alle Bereiche einer Bank – vom Handel über die Berater bis hin zur Personalabteilung – betroffen waren.
Seitens des Gesetzgebers werden bisherige Arbeitsweisen durchaus in Frage gestellt, sodass Ihr und Eure Kollegen*innen Euch auf eine ganze Reihe von neuen Prozessen und Arbeitsanweisungen einstellen müsst. Dabei kommt es vielmehr grundlegend auf Begeisterung an als darauf, nur von Veränderungen überzeugt zu werden!

Als „alt“ mach „neu“ mit Teamgeist

Während die klassischen Changemanagement-Methoden (u.a. Lewin, Kotter) durch ihren rein prozessorientierten Ansatz in Zeiten von zunehmendem Individualismus an ihre Grenzen stoßen, sorgen Konzepte, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen, meiner Erfahrung nach für größeres Commitment bei Veränderungen. 

Ihr werdet tagtäglich immer wieder mit Machtspielen, Reibereien und Widerständen zwischen Abteilungen und einzelnen Mitarbeiter*innen konfrontiert. Dieselben Erlebnisse haben wir auch gemacht. Dies führte dazu, dass wir uns im Team näher mit den klassischen Methoden und Modellen des „Changemanagement“ beschäftigen. Und genauso vielfältig wie unsere Teammitglieder, ist auch unsere langjährige Projekterfahrung. Genau das nutzen wir zum Vorteil und haben dies um wesentliche Erkenntnisse aus der Wirtschaftspsychologie ergänzt. Wir haben verschiedene Methoden und Modelle genauer beleuchtet und analysieren diese auf ihre Tauglichkeit für das tägliche Projektgeschehen. Was wir daraus gelernt haben und wie Ihr davon profitieren könnt, wollen wir Euch in unseren nächsten drei Blog-Beiträgen vermitteln.

So viel vorweg: Grundsätzlich gilt nicht „viel hilft viel“ – sondern ganz im Gegenteil – die in Frage kommenden und für Euer tägliches Projektgeschäft angepassten Methoden und Modelle müssen jeweils gezielt ausgesucht bzw. angewendet werden.

Bleibt motiviert und hinterlasst gerne Kommentare, Anregungen oder Fragen

Sonnige Grüße
Tina

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